/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die Kleinen sind wichtig

Wolf-Dieter Kretschmer über Matthäus 18,10

Bibelvers

Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Matthäus 18,10

Unter den Jüngern herrscht Unruhe. Wer wird der Größte im Himmelreich sein, fragen sie sich. Jesus gibt darauf eine klare Antwort. Er ruft ein Kind herbei und erklärt, dass nur der, der umkehrt und wie ein Kind wird, ins Himmelreich kommt. Wie wichtig Jesus Kinder sind, macht er wenige Verse später deutlich. Er sagt: „Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel“ (Matthäus 18,10).

Im Matthäusevangelium folgt dieser Ermahnung das Gleichnis vom verlorenen Schaf. Fast könnte man meinen, dass Jesus einen Zusammenhang sieht: Während in der Welt der Erwachsenen die Kleinen gerne ignoriert oder ihr Glaube als kindlich abgetan wird, macht sich der Gute Hirte auf den Weg, um auch das eine, verlorene Schaf zu suchen, und sei es ein Kind. Jesus sind alle wichtig. Die Großen genauso wie die Kleinen.

Deswegen möchte ich heute einmal all jenen danken, die sich in Kinderstunden, Kindergottesdienst, Sonntagsschule, Jungschar oder Teenagerstunden einbringen. Sie tun genau das, was Jesus wichtig ist. Sie bringen das Evangelium denen, die man schnell übersieht, den Kindern.

Ich wurde in meiner Kindheit vom Evangelium geprägt. Damals haben Mitarbeiter in der Gemeinde die Grundlage dessen gelegt, auf der ich heute meine Nachfolge lebe. Sie haben Jesus ernst genommen und die Kleinen nicht verachtet, sondern ihnen den Glauben lieb gemacht.


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