/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott macht uns satt

Die Frau ist voller Sorgen und bedürftig. Sie hat keine Lebensperspektive mehr. Wenn das letzte Brot gegessen ist, wird sie mit ihrem Sohn verhungern. Schlimme Aussichten! Eine Geschichte aus uralten Zeiten. Doch Sackgassen des Lebens tun sich  auch bei uns auf. Da muss uns nur eine schlimme Diagnose treffen und wir fragen uns: Wie soll es weitergehen? Was soll ich denn jetzt tun? Habe ich noch eine Perspektive?

Noch mal zurück zu der Frau, die kein Brot mehr zu essen hat. Denn auf einmal wendet sich ihre Geschichte. Sie soll mit einer Hand voll Mehl und ein wenig Öl nicht nur sich und ihren Sohn, sondern auch noch einen hungrigen Propheten durchfüttern. Die Hoffnung, mit dieser kargen Kost zu überleben, hat die Frau längst aufgegeben.

Doch ein Prophet namens Elia fordert etwas von ihr und beschenkt sie gleichzeitig mit einem Wunder wie im Märchen: „Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn.“ Alle drei werden satt, Tag um Tag. Die Witwe hat Elia und damit der Gegenwart Gottes die Tür geöffnet. Sie erlebt: Das Wenige, das sie zum Leben braucht, wird ihr geschenkt. Ihre üblichen Sätze wie „Das reicht nicht“, „Das geht nicht“, „Das ist nicht genug“ oder „Da komm ich nicht durch“  verschwinden plötzlich aus ihrem Wortschatz.

Sie findet ins Leben zurück, ins Vertrauen: Gott ist da und versorgt mich, meine Familie und einen Gast dazu. Und dieser Segen hört nicht auf. Er fließt und fließt bis zu uns heute und macht auch uns satt.

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