/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vertrauen auf Gottes Führung

Dariush Ghobad über 2. Samuel 22, 19-20

Im zweiten Buch Samuel wird die Geschichte des biblischen Davids erzählt. Sein Aufstieg zum König über Juda und Israel. Seine Erfolge und die vielen Krisen, die David durchlebte.  Zum Abschluss, quasi als Resümee Davids, wird sein Danklied wiedergegeben, das er an Gott richtet. Hier fallen die Sätze, die heute unsere Tageslosung sind. In Kapitel 22, Vers 19 und 20 steht: „Der Herr ward mein Halt. Er führte mich hinaus ins Weite.“

David verknüpft also seine Regentschaft und dessen Höhen und Tiefen eng mit der Führung und dem Halt Gottes. Davids Weg war zwar vorgezeichnet, denn man salbte ihn schon als Knaben zum künftigen König, doch der Weg ins Weite führte nur an Gottes Seite.

Dafür zu danken zeigt für mich, dass David, dessen Machtfülle bis dato In Israel beispiellos war, eine Demut gegenüber Gott behalten hat. Eine Demut, die ich mir von den vielen mächtigen und scheinbar mächtigen Königen, Präsidenten und Regierungschefs auf der Welt oftmals wünschte.

Meine Erkenntnis ist, das gleich welchen gesellschaftlich Status wir innehaben, wir einzig und allein auf Gottes Halt und seine Führung vertrauen dürfen. Ich muss zugeben, dass auch die Macht, das Geld oder das Ansehen für mich persönlich verlockende Dinge sind. Doch die Beziehung zu Gott, die wir führen, lässt uns wachsen. Nur durch Ihn finden wir unseren Weg.

Gott führte David ins Weite hinaus und gab ihm Halt.

Gott ist bereit, es mit uns gleichzutun.


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