/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Orientierung gefragt

Andreas Odrich über Jakobus 1,17.

Urlaub in den Bergen. Ein klarer Nachthimmel. Ein Meer von Sternen. Ich bin begeistert. Als Großstädter kenne ich das nicht. Da besteht der Sternenhimmel aus ein paar müden Punkten. Zuviel künstliches Licht, zuviel Bewegung, zuviel Ablenkung verstellen den Blick.

Ein plastisches Bild für unsere modernen Zeiten. Was ist das wichtigste im Leben, was zählt, was soll, will, kann oder muss ich tun? Auf diese Frage finde ich eine Million Antworten plus X.

Etwas, an dem ich mich verlässlich orientieren kann muss her. Der Apostel Jakobus kennt die Situation. Er schreibt an die verstreuten Christen im römischen Reich. Denen geht es ähnlich. Ihr braucht Klarheit statt Irritation? Ihr sucht etwas, das euch wieder auf Spur bringt? Hier meine Antwort:

„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.“

Gott ist es, der die Orientierung gibt. Seine Gebote, seine Liebe und seine Barmherzigkeit stehen über den Dingen und sind unverrückbar. An ihnen kann ich mich ausrichten. Sie sind wie der Nordstern für Seefahrer und Piloten. Wohin geht die Reise durchs Meer der Millionen Möglichkeiten? Jakobus sagt: Gott ist mein Ziel und mein Richtungsweiser zugleich.


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