/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Beste Fußstapfen

Andreas Odrich über 1. Petrus 2, 21-22.

Bibelvers

Dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand.

1. Petrus 2,21–22

Als Erster Fußstapfen setzen im frisch gefallenen Schnee – als Kind habe ich das gemocht. Und auch heute noch liebe ich das, vorausgesetzt, es schneit endlich mal wieder.

Fußstapfen hinterlassen – in unserer Lebenswelt ein netter Spaß. In unwegsamem Gelände lebensnotwendig. In der Wüste oder im Gebirge. Einer muss voran, die anderen müssen folgen können, damit sie sich nicht verlaufen und Schaden leiden. Gut wenn schon jemand Spur gemacht hat. Gut wenn jemand die Tücken des Weges erforscht hat.

Der Apostel Petrus wählt für unser Leben genau dieses Bild. Noch wissen wir nicht, wo es lang geht. Was ist die Richtung? Petrus empfiehlt: Folgt den Fußstapfen, die Jesus gesetzt hat. Die sollen seine Leser nutzen. Und ihr Leben genau wie Jesus gestalten. Aber nicht, indem sie Jesus hinterherhecheln. Seine Fußstapfen sollen eine echte Orientierung geben. Ich darf sie einfach nutzen.

Und deshalb schreibt Petrus: „Ihr seid berufen, Jesus, der für euch gelitten hat, nachzufolgen.“ Jesus hat den Weg schon bereitet. Ich muss ihn nur gehen. Auch wenn er zuweilen unwegsam ist und über Klippen und durch Schluchten führt. Seine Fußstapfen weisen den Weg. Ich will ihnen folgen. Gerade jetzt, wo das Jahr noch frisch ist.


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