/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Licht geht auf

Ein Licht geht auf

Wir gehen schnurstracks auf Weihnachten zu. Und Weihnachten hat ja für viele Menschen  ganz viel mit Licht zu tun. Deshalb habe ich mich entschlossen, Ihnen zu erzählen, wo bei mir ein Licht aufgegangen ist. Nämlich in Sachen Gerechtigkeit.

Für mich gibt es kaum etwas Schlimmeres, als ungerecht behandelt zu werden. Vielleicht ist mir das von meiner Kindheit noch geblieben, dieses starke Gerechtigkeitsempfinden. Im Kleinen heißt Gerechtigkeit: Wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann muss ich auch die Schuld dafür bezahlen. Wenn ich drei Bonbons habe und zwei Kinder, müssen die Bonbons um jeden Preis und wenn nötig mit der Axt gedrittelt werden…

Bei Gott sieht Gerechtigkeit aber ganz anders aus. Er hat seinen Sohn auf die Erde geschickt, damit er als Mensch sündlos lebt. Denn nur so konnte er alle unsere Verfehlungen auf sich nehmen und uns gerecht machen. Er ist also nicht gekommen, um uns unsere Fehler vorzuhalten und dafür zu sorgen, dass wir für sie bezahlen müssen. Er ist gekommen, um für uns zu bezahlen. Was für eine Art von Gerechtigkeit ist das denn? Eine selbstlose Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, die von Liebe geprägt ist – eine unerhörte Gerechtigkeit. Ich kann nicht aus mir heraus gerecht sein, durch Jesus bin ich gerecht gemacht. Und an dieser Stelle ist mir echt ein Licht aufgegangen und mein Leben hat sich verändert. Von da an war es weniger verbissen, wenigerverkrampft.

Weihnachten, die Zeit der Lichter, erinnert mich immer wieder an diesen Moment. König David schreibt dazu in der Bibel: „Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen.“ Danke Jesus, dass du das Licht bist, das mir immer wieder aufgeht.


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