/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Undank ist der Welt Lohn

Piera Reich über Jesaja 63,7

Bibelvers

Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat.

Jesaja 63,7

Sie haben sich für jemanden die Hacken abgelaufen, standen ihr oder ihm immer treu zur Seite und haben ihr letztes Hemd gegeben. Alles was zurückkommt ist Undank. Menschen können manchmal ganz schön enttäuschen!

Wie enttäuschend muss es erst sein, wenn sich ein ganzes Volk so verhält?! Gott hat genau das mit dem Volk Israel erlebt. Vor mehr als 2700 Jahren schickt Gott den Propheten Jesaja zu den Israeliten. Er macht sie im Auftrag Gottes auf ihr Verhalten aufmerksam und darauf, was Gott für sie alles getan hat. „Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat.“ – sagt Jesaja und merkt an, dass Gott immer für seine Landsleute da war und wie enttäuscht Gott jetzt von ihnen ist.

Viele der Israeliten hatten Gott gar nicht mehr auf dem Schirm. Sie lebten nach ihrer eigenen Fasson. Wenn was schief lief, dann wurde Gott dafür verantwortlich gemacht, aber Gottes Gebote waren nicht mehr relevant.

Was sich damals zwischen Gott und dem Volk Israel abgespielt hat, ist heute brandaktuell! Das Verhältnis zwischen Gott und der Welt ist nämlich gegenwärtig nicht anders.

Damals hat Jesaja den Menschen nicht nur die Enttäuschung Gottes gespiegelt, sondern dass Gott sein Volk trotzdem unendlich liebt! Wie sehr Gott sich danach sehnt, dass die, die nichts mehr von ihm wissen wollen, ihre Fehler erkennen und ihr Leben wieder mit ihm leben.

So ist Gott! Seine Liebe zu uns hört nie auf. Auch heute noch sehnt sich Gott nach uns.


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