/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die Sorgenfabrik schließen

Ulrike Schild über Philipper 4,6

Bibelvers

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

Philipper 4,6

Sorgen machen krank. Theoretisch weiß ich das. Aber in der Praxis läuft es oft anders. Schlaflose Nächte und grüblerische Gedanken den ganzen Tag über. Man fühlt sich niedergedrückt und platt. Die Probleme werden dann zu einem regelrechten Problemriesen.

Es gibt doch auch so viele Dinge, die einem angstvoll im Nacken sitzen:

  • Wie wird die Diagnose des Arztes sein, nach der letzten Untersuchung?
  • Reicht das Geld bis zum Monatsende?
  • Ob ich meinen Wagen noch mal durch den TÜV bringe?
  • Ob ich bei den vielen Entlassungen meine Arbeit behalten kann?
  • Wie komme ich nur mit meiner Rente klar?
  • Was mache ich nur nach meiner gescheiterten Beziehung?

Sorgen machen unglücklich und rauben uns Menschen die Zufriedenheit und die Energie. Sie verdunkeln das Wohlbefinden. Halten wir einen Satz von dem Apostel Paulus dagegen, der 2000 Jahre alt ist und doch hoch aktuell: Er schreibt: „Sorgt Euch um nichts“. Ja hallo, möchte man meinen, hey Paulus, weißt Du denn nicht, wie das ist, wenn einem die Sorgen regelrecht anspringen?

Und wie der Paulus das weiß. Als er den Satz geschrieben hat, sitzt er im Gefängnis. Ausgang ungewiss! Allein schon das ist ein Zeugnis für sich.

„Sorgt euch um nichts“. Der Therapeut Reinhold Ruthe sagt dazu: „Was wir loslassen müssen sind nicht die vordergründigen Sorgen, sondern die hintergründigen Verursacher der Sorgen wie Ehrgeiz, Eifersucht, Minderwertigkeitsgefühle und Karrierestreben. Wer an diesen Dingen festhält, unterhält weiterhin eine blühende Sorgenfabrik.

Und die sollte schleunigst geschlossen werden. Und die Schlüssel sollten wir bei Jesus abgegeben. Er kennt die Ursachen meiner Sorgen und ist der Einzige, der sie „entsorgen“ kann, die hintergründigen Verursacher und Antreiber. Er kann das Problem bei der Wurzel packen - bis wir befreit erkennen können: „ER sorgt für uns.“


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