/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jesus stellt alles auf den Kopf

Bibelvers

Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt.

Markus 14, 3.4.6

Jesus stellt alles auf den Kopf. Und wer das erkannt hat, und ihm nachfolgt, wird es auch tun. So wie eine junge Frau, die in das Haus des Simon schlüpft, der von Aussatz befallen ist. Solche Leute gelten als religiös unrein und man meidet sie wie die Pest.  

Gerade deshalb sitzt Jesus mit Simon zu Tisch. Die Frau salbt Jesus mit kostbarem Öl. Doch die Umsitzenden sind empört. „Was soll diese Vergeudung des Salböls?“ rufen sie. Jesus weist die Leute zurecht: „Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.“

Seltsam: Ist Jesus eingebildet und hält er sich für etwas Besseres? Nein. Jesus speist mit einem Aussätzigen, Jesus lässt sich von einer Frau salben, beides damals unmöglich. Als Sohn Gottes kann Jesus das, muss es sogar, stellt die Dinge vom Kopf auf die Füße und hält auf diese Weise den Menschen den Spiegel vor.

Und die Frau hat erkannt: Jesus, der selbst keine Kosten scheut, und sich aufopfert, ist etwas unendlich Kostbares. Das lässt auch sie sich etwas kosten.

Die Szene fordert heraus: Ist es nicht an der Zeit, das Menschenübliche in Frage zu stellen, und das zu tun, was Gott von uns möchte, so wie die Frau und so wie Jesus?

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