/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vertrauen steht am Anfang

Bibelvers

Es kam zu Jesus ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. Und es jammerte ihn und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will’s tun; sei rein!

Markus 1,40–41

Vertrauen ist der Anfang von allem. Ausgerechnet eine große Bank hat vor einigen Jahren mit diesem Slogan darum geworben, dass Menschen ihr in Geldsachen vertrauen. Wie es tatsächlich um die Vertrauenswürdigkeit einiger Geldhäuser steht, dass erfuhren viele Anleger in den letzten Jahren. Manche haben dadurch ihr Vermögen verloren.

Viele werben um mein Vertrauen. Nicht nur Banken. Politiker buhlen darum, Firmen wollen es haben und oft sind es auch einzelne Personen, die sich durch mein Vertrauen irgendeinen Vorteil erhoffen. Ich sollte mir also gut überlegen, wem ich mein uneingeschränktes Vertrauen gebe.

In der Bibel wird folgende Begebenheit berichtet: Einmal kam ein Aussätziger zu Jesus, warf sich vor ihm auf die Knie und flehte ihn an: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen!“ (NGÜ)

Dieser kranke Mann setzt sein ganzes Vertrauen auf Jesus. Dabei ist das wohl seine erste persönliche Begegnung mit Jesus. Wenn Du willst, kannst du mich gesund machen … Er hat überhaupt keine Zweifel daran, dass Jesus dazu in der Lage ist. Was für ein Vertrauensvorschuss! Und Jesus enttäuscht ihn nicht:

Von tiefem Mitleid ergriffen, streckte Jesus die Hand aus und berührte ihn. Im selben Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war geheilt – berichtet der Evangelist Markus weiter.

Jesus hat das tiefe Vertrauen des Mannes wahrgenommen und hat ihn dafür belohnt!

Wie war das nochmal? Vertrauen ist der Anfang von allem! Jesus möchte, dass auch ich ihm vertraue. Im Unterschied zu allen anderen Vertrauensbuhlern dieser Erde möchte er mein Vertrauen nicht, um sich an mir zu bereichern. Im Gegenteil: Jesus ist in erster Linie kein Nehmer. Er ist ein Geber! Jesus will mein Leben reich machen. Durch seine Liebe, seine Gnade und seine Barmherzigkeit.

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