/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ich brauche keinen Spannungsbogen

Bibelvers

Du hast Menschen über unser Haupt kommen lassen, wir sind in Feuer und Wasser geraten. Aber du hast uns herausgeführt und uns erquickt.

Psalm 66,12

„Der Gärtner war übrigens der Mörder!“ So oder so ähnlich kann man einem Romanleser den Spaß an einer spannenden Geschichte verderben. Oder man ärgert einen Kinobesucher, indem man ihm beim Hineingehen nur mal kurz sagt, wie der Film endet. „Schade - kein Happy-End“ oder „Auf den Butler wäre ich ja nie gekommen!“ oder so. Schon ist die Spannung raus. Bei Krimis oder so brauchen wir diesen Spannungsbogen, sonst wird das Ganze schnell langweilig und wir wenden uns ab.

Beim wirklichen Leben kann ich auf einen solchen Spannungsbogen gerne verzichten. Da, wo es irgendwie möglich ist, möchte ich wissen, was mich erwartet. Nur dann kann ich mich darauf einstellen und habe den Eindruck, dass das, was ich tue, auch sinnvoll ist. Nicht nur das: Wenn ich weiß, wie es am Ende ausgeht, dann halte ich auch schon mal schwere Zeiten durch und kann zu einem richtigen Kämpfer werden. Ich weiß ja, wofür ich es tue - wenn mir jemand die richtigen Informationen gibt.

Gott gibt sie. Gott macht kein Geheimnis über Sinn und Ziel unseres Lebens. Er hat sich immer wieder gegenüber den Menschen geäußert, um ihnen deutlich zu machen, worauf es im Leben ankommt. Die Bibel ist voll davon. Und die Bibel berichtet auch, wie Menschen die Erfahrung mit Gott machen: Auf das, was Du sagst, ist Verlass! So, wie der Verfasser von Psalm 66. Er konnte singen: Unseren Feinden hast du erlaubt, uns in den Staub zu treten. Durch Feuer und Wasser mussten wir gehen; doch du (!) hast uns herausgeholt, sodass wir wieder frei atmen konnten. Ich beiß mich schon mal durch mein Leben. Weil ich Gott vertraue.

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