/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Bürgerrecht im Himmel

Bibelvers

Der HERR hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.

Psalm 100,3

Staatsbürgerrecht ist etwas ganz Besonderes. Jedes Land regelt das anders. In den USA ist es zum Beispiel so: Wer auf deren Territorium geboren wird, ist automatisch US-Bürger, egal woher die Eltern kommen. So einfach ist das! Kein Wenn und Aber. Keine Ausnahme.

Ich hab schon manchmal gedacht, ich wäre gern in den USA geboren. Aber bin ich nicht. Na ja.

Aber muss ich auch nicht. Wichtig ist mir ein anderes, viel größeres und höheres Staatsbürgerrecht. Und das liegt im Himmel – bei Gott. Allerdings wird niemand ein Kind Gottes, indem sie oder er einfach irgendwo geboren wird, so wie Kinder, die in den USA geboren werden automatisch US-Bürger sind. Nein, das Bürgerrecht Gottes bekommt man verliehen.

Und wie geht das? Nun, die Initiative geht von Gott aus. Er ruft die Menschen. Er ruft: Kommt her zu mir, alle, die ihr schwere Lasten tragt. Er sagt: Komm zu mir, der oder die du das Leben suchst. Wer diesem Ruf folgt, wer auf diese Stimme hört, der bekommt das Bürgerrecht im Himmel, der wird ein Gotteskind. Nicht eigene Leistungen, nicht eigenes Streben machen einen Menschen zum Kind Gottes. Gott allein ist der Handelnde.

Schön ausgedrückt hat das ein Liederdichter schon vor rund 3.000 Jahren. In einem Psalm in der Bibel heißt es: „Gott hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.“ (Psalm 100,3)

Ich freue mich darüber, dass ich zum Volk Gottes gehöre. Dieses Bürgerrecht ist mir verliehen und kann mir niemand nehmen.

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