/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Nicht Bonduelle, vielmehr existenziell

Piera Reich über Lukas 12,6.

Bibelvers

Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen.

Lukas 12,6

Die neue Zivilschutzstrategie der Bundesregierung für den Katastrophenfall hat vergangene Woche für Wirbel gesorgt. In dem sogenannten „Zukunftskonzept“ empfiehlt die Regierung den Bürgern, für den Fall einer Krise z.B. einen bestimmten Vorrat an Lebensmitteln zuhause zu haben. Die Menschen haben ganz unterschiedlich darauf reagiert. Manche überrascht, einige fanden diesen Rat gar bedrohlich. Andere fanden es lächerlich, für den Katastrophenfall vorzusorgen.

Wie gehe ich also damit um? Muss ich jetzt Hamsterkäufe tätigen und in ständiger Furcht leben, dass es in Deutschland bald zur Katastrophe kommt? Eine vernünftige Vorsorge ist sicher nicht verkehrt. Denn wer ganz unvorbereitet durchs Leben geht, den kann es schon mal kalt erwischen. In Angst leben muss ich deshalb aber nicht. Die Bibel sagt: „Denkt doch einmal an die Spatzen! Fünf Spatzen kosten nicht mehr als zwei Groschen, und doch vergisst Gott keinen einzigen von ihnen“.

Wenn Jesus seinen Zuhörern diesen Rat gibt, geht es ihm nicht um die Konservendose für den Katastrophenfall. Vielmehr geht es ihm um wirklich Existenzielles. Er macht ihnen Mut, sich ohne Furcht zu Gott zu bekennen, denn wer das tut, für den kann  es durchaus einmal bedrohlich werden.

Für mich heißt das: Wenn ich Gott in mein Lebenskonzept aufnehme, bleibe ich zwar nicht unbedingt von Bedrohung und Katastrophen verschont. Aber sicher ist: Ich investiere in meine Zukunft und Gott hat mich im Blick! 


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