/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Von der Freude anstecken lassen

Bibelvers

Ich will dich preisen und deinen Ruhm besingen unter den Völkern.

Psalm 18,50

Manchmal ist mir zum Singen zumute. Alles in mir ist hell, mir geht es super und ich könnte Bäume ausreißen. Das sind die Zeiten, in denen es mir auch leicht fällt, Gott zu loben. Ist ja klar: Wenn das Herz leicht ist, kann ich nach oben schauen und ich finde genug Gründe für mein Gotteslob.

Ich staune immer wieder, wie kreativ Menschen in solchen Situationen sein können. David zum Beispiel. Der lebte vor etwa 3.000 Jahren und hat ganz viele Lieder geschrieben. Die finden sich heute noch in der Bibel in den Psalmen. In ihnen jubelt er, freut sich des Lebens und vor allem freut er sich über Gott. Er tut es ganz ungeniert, einfach frei heraus. Eine Textzeile lautet: Ich will dich loben, Herr, und zu deiner Ehre singen. Alle Völker sollen es hören!

Hm, gar nicht bescheiden! Gleich die ganze Welt soll es hören.

Mir gefällt das, und ich möchte mir ne Scheibe von Davids Freude abschneiden, möchte mich anstecken lassen von ihm.

Aber geht das so einfach? Gerade dann, wenn mir gar nicht so zumute ist?

Anscheinend ja. Es ist nämlich interessant: David kannte auch dunkle Zeiten im Leben. Auch darüber hat er Lieder geschrieben. In den meisten von ihnen gibt es eine Art Wendepunkt. Da wechselt er von der Klage ins Lob. Möglich ist das durch einen Perspektivwechsel. David schaut nicht mehr auf sich, sondern nach oben, auf Gott. Das ist das Geheimnis allen Gotteslobs. Ohne diesen Perspektivwechsel geht es nicht. Aber mit ihm kann es wieder hell werden in meinem Leben, selbst in dunklen Zeiten.

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