/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Fischers Fritz

Tobias Schier über Matthäus 13, 47.

Ich fahre regelmäßig nach Kroatien ans Meer in den Urlaub. Und mittlerweile war ich auch schon mal auf einem kleinen Fischmarkt. Zwar viel zu spät, weil ich im Urlaub natürlich nicht so früh aufstehe, aber, was ich da alles gesehen habe – unglaublich! Fische und Meeresfrüchte gibt es, von denen ich bisher gar nicht wusste, dass man das essen kann – geschweige denn, dass es das überhaupt gibt. Wahnsinn!

Mir kam es so vor, als könnten die Fischer wirklich mit allem etwas anfangen. Und dann stolpere ich doch jetzt tatsächlich über diesen Satz in der Bibel: „Das Himmelreich gleicht einem Netz, das ins Meer geworfen ist und Fische aller Art fängt.“ Ein Bild, dass ich erst jetzt richtig verstehe, denn in so einem Fischernetz landet ja wirklich alles. Eben nicht nur Dorsche oder Makrelen. Da wimmelt es von unterschiedlichen Arten.

Nicht anders, als bei uns Menschen. Wir sind alle unterschiedlich. Groß, klein, dick dünn … aber nicht nur vom Aussehen her – auch unsere Charaktere unterscheiden sich, unsere Geschichten. Jeder Mensch ist einzigartig und Gott freut sich über ausnahmslos jeden, der zu ihm kommt und sich für ihn entscheidet. Glücklicherweise ist Gott keiner von diesen Fischern, der aussortiert und nur die eine Sorte nimmt. Nein, er möchte jeden für sich gewinnen.

Jetzt mögen sie sagen: „Mich aber bestimmt nicht!“ Wie kommen Sie denn darauf? Diese Worte spricht Jesus, der Sohn Gottes. Er kennt das Herz seines Vaters und weiß: Gott kann auch mit Ihnen etwas anfangen. Wenn Sie nicht an sich glauben, glaubt er trotzdem an Sie!


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