/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Scheitern erlaubt

Bibelvers

Einem König hilft nicht seine große Macht; ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft.

Psalm 33,16

Ich persönlich merke immer wieder mal, dass ich an meine Grenzen stoße. Dass ich dieses oder jenes überhaupt nicht hinbekomme, so sehr ich mich auch bemühe. Manchmal bleibt auch nur ein: „Das packe ich nicht“ oder ein: „Es ist mir zu viel, ich weiß nicht weiter, ich weiß keine Lösung.“ Ich stoße immer wieder mal an meine Grenzen. Und nicht nur ich.

Das ist sogar eine Erfahrung, die ein König mal gemacht hat. Er hat es so formuliert: „Einem König hilft nicht seine große Macht, ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft.“ Das ist eine Feststellung, die, wohl bemerkt, König David in Psalm 33 macht. Die alten Israeliten, um König David herum lebten  - wie wir heute – in keiner besonders friedlichen Welt. Immer wieder gab es kriegerische Auseinandersetzungen mit den Philistern und mit anderen Nachbarvölkern.

Da merkt David, der er an seine Grenzen stößt - und er gibt das auch zu. Alle Achtung. Ein Kapitulation seiner Macht?! Oder war David etwa nur ein unverbesserlicher Pessimist? Hatte er vielleicht einen schlechten Tag, als er diese Liedzeilen geschrieben hat? Keinesfalls. David war so was von realistisch. Für ihn war klar: Der König im Himmel ist auf jeden Fall größer als alle Könige in dieser Welt. Er spricht aus Erfahrung!

Er weiß, dass alle menschliche Kraft nicht ausreicht, um wirklich etwas zu bewegen. Unsere heutigen Nachrichten sind ja auch voll von Meldungen und Berichten von Regierenden, die nur allzu oft an ihre Grenzen stoßen. Die Dinge dieser Welt lassen sich eben nicht so leicht bewegen und in Ordnung bringen. David bekennt, dass Gott den Durchblick hat. Dass er allein groß und stark und mächtig ist, auch wenn so mancher in der Welt ihn kleinreden möchte.

Neben der Wirklichkeit, die wir Menschen vor Augen haben gibt es eben noch eine ganz andere Wirklichkeit und da sitzt Gott im Regiment. Und diesem starken Gott dürfen wir uns anvertrauen...in all unseren Lebenssituationen und mit seiner Hilfe rechnen. Für mich - ein sehr tröstlicher Gedanke. Wenn ich nicht weiter weiß  schütte ich mein Herz vor Gott aus.

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