/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Reden ist Gold

Bibelvers

Der Gottlose hat viel Plage; wer aber auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.

Psalm 32,10

Einmal las ich folgende Begebenheit:

Von einer Sitzung kommend war ein Mann zu seiner Frau ins Taxi geeilt, um mit ihr ins Krankenhaus zu fahren. Die Geburt eines Kindes stand bevor. Er wollte seiner Frau mit einer Bemerkung zeigen, dass er jetzt auch ganz bei ihr war. Das misslang nicht nur gründlich, er verletzte seine Frau mit seinen Äußerungen sogar. Sie ließ es sich aber nicht anmerken, sondern brachte Verständnis für ihren Mann auf, der ja schließlich aus großem Stress kam. Allerdings verlief die Fahrt nun schweigend. Und wenn doch etwas gesagt wurde, dann kurz, eher gereizt.

Kommen Ihnen solche Momente bekannt vor? Selbst König David musste einmal Gott gegenüber bekennen: Erst wollte ich meine Schuld verschweigen; doch davon wurde ich so krank, dass ich von früh bis spät nur stöhnen konnte. Im Gebet bekennt er das Gott, nachzulesen in Psalm 32. Und dann kommt er zu der Erkenntnis: Wer den Herrn vertraut, der wird seine Güte erfahren. Schon David hat erlebt, was bis heute gültig ist: Gott ist daran interessiert, mit jedem Mensch in Frieden zu leben. Und da, wo der Mensch diesen Frieden gestört hat, wo er sich schuldig vor Gott gemacht hat, da sagt Gott in seiner Güte: Komm mit deiner Schuld zu mir, bekenne sie und ich vergebe Dir und dann können wir wieder neu miteinander starten.

Zurück zu dem Paar im Taxi: Als die Frau schließlich doch ihrem Mann zugab, dass sie verletzt war und er sich daraufhin bei ihr entschuldigte, war wieder "frische Luft" im Auto. Der Weg für das Wesentliche an diesem Tag war wieder frei.

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