/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Idole oder doch lieber ein echtes Vorbild?

Piera Reich über Philipper 2, 11.

Bibelvers

Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Philipper 2,11

Ich kann mich noch gut daran erinnern, welche Stars ich im Teenageralter richtig gut fand. Ich fand alles an ihnen toll. Was sie gesagt haben, was für Klamotten sie getragen haben usw. Sie waren meine Idole. So wollte ich auch sein.

Es ist gut, wenn wir Vorbilder haben, Menschen an denen wir uns orientieren, von denen wir etwas lernen können. Ausschlaggebend ist allerdings, wen wir uns zum Vorbild nehmen und was uns unser Vorbild vorlebt.

In der Bibel finde ich dazu eine Empfehlung. Der Apostel Paulus und sein Mitarbeiter Timotheus geben den Christen in der Stadt Philippi den Rat, sich Jesus zum Vorbild zu nehmen. In einem Brief begründen sie ihren Ratschlag so: Jesus, war Gott in allem gleich und er stand mit ihm auf einer Stufe. Er nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. Im Gehorsam gegenüber Gott nahm Jesus sogar den Tod auf sich.

Ich finde, mit diesen Zeilen ist eigentlich alles gesagt. Es gibt kein besseres Vorbild als Jesus. Trotzdem, bleibt es mir frei, diesen Ratschlag anzunehmen oder abzulehnen. Niemand zwingt mich dazu.

Wenn ich Jesus nicht zu meinem Vorbild nehme, wenn ich nicht daran glauben kann, dass er der Sohn Gottes ist, dass er für meine Sünde am Kreuz gestorben ist, wird eines Tages trotzdem folgendes Wirklichkeit: „Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.“ Das wird so kommen, da sind Paulus und Timotheus ganz sicher. Bin ich es auch?


Reaktion an den Autor ist über das Kontaktformular möglich.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren