/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ich möcht', dass einer mit mir geht

Michael vom Ende über Markus 5, 22- 24.

Bibelvers

Als Jaïrus Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm doch und lege deine Hände auf sie, damit sie gesund werde und lebe. Und er ging hin mit ihm.

Markus 5,22–24

Im Evangelischen Gesangbuch steht ein Lied, das gerne bei Hochzeiten gesungen wird: „Ich möcht‘, dass einer mit mir geht.“  Im Lauf des Liedes wird klar: Es geht nicht nur um  einen gewöhnlichen menschlichen Begleiter. Es geht auch und zutiefst um Jesus Christus,  „der durch den Tod gegangen ist; er will durch Leid und Freuden mich geleiten. Ich möcht‘, dass er auch mit mir geht.“ So endet das Lied.

Im Neuen Testament wird eine Geschichte erzählt, die handelt von diesem tiefen Wunsch: dass Jesus mitgeht in die schwierigen Situationen des Lebens. Ein Mann namens Jairus bangt um seine todkranke Tochter. Er sucht Jesus und findet ihn. Erzählt seine schwierige Situation in einem Satz. Und bittet Jesus, mit ihm zu gehen. Zur sterbenden Tochter. „Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Und Jesus ging mit ihm.“  (Markus 5, 22 – 24, NGÜ) Am Ende der Geschichte bekommt die Tochter durch Jesus Lebensjahre geschenkt, auch wenn der Weg dahin dramatisch ist. „Ich möcht‘, dass einer mit mir geht.“ So kann man Jesus auch heute bitten und erleben: Er geht mit und begleitet in die schwierigen Situationen auch dieses Tages.


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