/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Umwelt schützen, gute Vorsätze wiederverwenden!

Bibelvers

Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge.

Psalm 39,2

Das ist doch mal ein guter Vorsatz: "Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge." Wer soll das gesagt haben? David war's, der gelernte Schafhirte, der Harfenvirtuose, Liederdichter und Sänger auf dem Königsthron Israels. Der Satz steht in einem von Davids Liedern, in Psalm 39, und dort geht es von Anfang bis Ende ums rechte Reden, aber auch ums Schweigen und Verstummen.

David will seinem "Mund einen Zaum anlegen" (V. 2b) angesichts der Bosheit, die er um sich herum wahrnimmt. Er leidet und verstummt darüber und schweigt (V. 3), aber das hilft auch nicht. Der innere Aufruhr über das erlittene Unrecht bringt ihn wieder zum Reden und lässt ihn klagen (V. 4f). Andererseits will er zum Schaden nicht auch noch den Spott gedankenloser Menschen auf sich ziehen, also verschließt er die Lippen erneut (V. 9f). Um sie am Ende wieder zu öffnen: "Höre mein Gebet und vernimm mein Schreien, schweige nicht zu meinen Tränen." Nachdem er selber keine Worte mehr hat, zumindest keine druckreifen, soll nun Gott reden. 

"Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge." Dieser 3000 Jahre alte Vorsatz lässt sich wunderbar recyceln. Er passt, wenn ich mich nicht täusche, tagtäglich auf zig verschiedene Situationen. Und das heißt: Sie und ich, wir können uns diesen erprobten Vorsatz zu eigen machen und ausprobieren, was passiert, wenn stattdessen Gott spricht. 

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