/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Das Leben ist leider ein Krimi

Michael vom Ende über Kolosser 1,13.

Bibelvers

Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes.

Kolosser 1,13

Die Macht der Finsternis – so heißt ein Drama von Leo Tolstoi aus dem Jahr 1886. Ich wundere mich, dass meines Wissens noch keiner den Stoff dieses Stückes zu einem Krimi verarbeitet hat. Denn es enthält alle Elemente, die für einen erfolgreichen Krimi notwendig sind: Liebe, Hass, Verführung eines minderjährigen Menschen mit Behinderung, Vergiftung eines Schwerkranken, Lug und Trug, Schwängerung und Kindsmord, Ehebruch und Affären, Diebstahl von Vermögen und Missachtung eines Testamentes. Und am Ende: Innerer Zerbruch der Hauptfigur und Beichte bei einer wirklich unpassenden Gelegenheit - nämlich bei einer Hochzeit. 

„Die Macht der Finsternis“ sieht sicher bei nur wenigen Menschen so schwarz und undurchsichtig aus. Aber dass diese Finsternis der Haltungen und des Tuns, der Zwänge und der bösen Taten eine wirklich zerstörerische Macht ist, wissen wir alle. Die Heilige Schrift wird im Neuen Testament da ganz grundsätzlich: „Gott hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes“. (Kolosser 1, 13)

Die Bibel geht nicht nur von dieser realen Macht aus, sondern verkündet eine gute Nachricht: Menschen können dieser Macht zwar nicht aus eigener Kraft entkommen, aber sie können ihr entrissen werden. Und einen neuen Platz finden, wo sie anders leben können. Ich wundere mich, dass zu wenige Krimis damit enden, dass Menschen Christen werden und sich das Leben grundsätzlich ändert! Falls Sie solch einen Krimi kennen, freue ich mich über einen Hinweis!


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