/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Sehen und gesehen werden

Bibelvers

Denn der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.

Psalm 138, 6

Stellen Sie sich vor, die Gesellschaft steht auf einer Leiter. Da gibt es die oberen 10.000. Das sind die mit Geld. Das sind die „Big names“, die das Forbesmagazine als die weltweit einflussreichsten Menschen benennt. Ganz unten stehen die „no names“, die Außenseiter, die durch das soziale Netz fallen. Vielleicht auf der Straße leben ohne Job und mit Hunger im Bauch. Irgendwo dazwischen stehen wahrscheinlich Sie und ich. Und alle strengen sich an, auch nur eine Sprosse höher zu kommen.

Auf der obersten Sprosse, ganz oben hat nur einer Platz: Gott. Was macht der da oben?! Das steht in der Bibel in einem der Psalmen: „Der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.“

Und jetzt wird die menschliche Logik außer Kraft gesetzt. Gott steht ganz oben. Das müsste eigentlich bedeuten: Die „big names“, die auch oben stehen , sind ihm näher als die „no names“, die ganz unten stehen. Stimmt aber nicht! Er sieht die Stolzen von ferne. Sie sind weit weg von seinem Herzen. Stattdessen schaut er die Niedrigen an. Die sind nah an seinem Herzen. Denn mit dem Herzen sieht man gut.

Gott ist hier für mich ein tolles Vorbild dafür, wie wir miteinander umgehen sollten und ein Wegweiser für alle, die wir auf der Leiter stehen. Was machen die oben? Sie sollen die unten sehen, so wie Gott sie sieht. Was machen die unten? Sie können erkennen, dass Gott sie sieht. Wir alle haben einen Auftrag in dieser Welt.

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