/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Wofür sich zu kämpfen lohnt

Heiko Brattig über 1. Timotheus 6,12

Ich bin eine Kämpfernatur. Manchmal jedenfalls. Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, kann ich kämpfen wie ein Tier.

Letztes Jahr hab ich zum Beispiel bei einem Tough Mudder mitgemacht. Das ist ein Geländelauf mit Hindernissen durch Schlamm und Dreck. 18 lange Kilometer. Das war ganz schön anstrengend. Und zuletzt konnte ich kaum noch laufen. Aber ich bin ins Ziel gekommen und war "stolz wie Otto", dass ichs geschafft hatte. Der Kampf hat sich gelohnt!

Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Was bin ich bereit zu tun, um ein Ziel zu erreichen? Wie viel möchte ich einsetzen?

Das hängt ganz stark von meinen Prioritäten ab. Was ist mir wirklich wichtig?

Wie ist das zum Beispiel mit meinem Glauben? Ist er nur eine kleine und nette Dekoration, die mein Leben etwas schöner macht? Oder ist der Glaube Grundlage meines Lebens?

Für den Apostel Paulus und seinen Schüler und Freund Timotheus war das keine Frage: Der Glaube an Jesus Christus hatte oberste Priorität. Für ihn waren sie bereit zu kämpfen. Ja, sie waren in dieser schwierigen Zeit auch bereit, für diesen Glauben ihr Leben einzusetzen.

Wäre ich das? Ja, setze ich mich genauso für meinen Glauben ein wie etwa letztes Jahr für den Tough Mudder?

Manchmal geraten Prioritäten durcheinander. Manchmal verschwindet Wichtiges irgendwo hinter Unwichtigem. Dann möchte ich mich von Paulus erinnern lassen mit einem Satz, den er einst Timotheus geschrieben hat: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!“ (1. Timotheus 6, 12) Diese Aufforderung gilt nicht nur für Kämpfernaturen, aber auch für die.


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