/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Am Ende...

Bibelvers

Ihr werdet den Unterschied sehen zwischen einem Gerechten und einem Ungerechten, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

„Du wirst schon sehen…“ Wir wissen, wie der Satz ausgeht. Du wirst am Ende schon sehen, was du davon hast. Dass du nicht Recht hattest. Dass du besser auf mich gehört hättest. Dieser Satz kam und kommt in meinem Leben immer dann, wenn ich nicht so denke und tue, wie es der Andere gerne hätte. Wenn meine Mutter den Kopf schüttelte, mein Freund die Augen verdreht. Die Argumente sind ihnen ausgegangen, die Warnungen und Mahnungen haben bei mir nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Ein letzter wohlmeinender Versuch, mich von meinem Vorhaben abzuhalten. 
„Du wirst doch sehen…“ So steht es einmal in der Bibel. Du wirst doch sehen, was du davon hast. Dass dein Gottvertrauen und dein Leben für Gott eine gute Entscheidung waren. Dieser Satz stammt aus dem kleinen Buch Maleachi aus dem Alten Testament. Er steht da, wo die Glaubenden zweifeln: Lohnt es sich an Gott zu glauben? Da, wo das eigene skeptische Herz unüberhörbar sagt: Es ist umsonst, dass man Gott dient. Da, wo der Einsatz ungewiss ist. Da sagt Gott: „Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.“ (Maleachi 3, 18) Am Ende. Da stehen sie, diese beiden Worte. Erst dann werden Glaubende wissen, dass ihr Vertrauen richtig war. Am Ende ihres Lebens, am Ende der Zeit. Erst dann wissen sie, dass ihr Leben für Gott sich gelohnt hat. Gott sagt diesen Satz als Ermutigung, das Vertrauen in ihn nicht aufzukündigen. Aber er sagt ihn auch als Werberede: "Schenke mir, als ersten Versuch sozusagen, jetzt dein Vertrauen!"

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