/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Auch in Schwierigkeiten ist Gott der Herr

Bibelvers

Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.

Jeremia 24,7

Gott hatte sein Gericht über das Königreich Judah immer wieder ankündigen lassen. Schließlich wurde Jerusalem vom babylonischen Herrscher Nebukadnezar im Jahre 597 vor Christus erobert. Große Teile der Bevölkerung mussten in die Verbannung ziehen. Das Volk Gottes befand ich in einer zutiefst bedrückenden Situation. In diese Umstände hinein ergeht ein Wort Gottes durch den Propheten Jeremia:  „Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin“, Jeremia 24,7.

Wozu die Menschen selber nicht in der Lage waren, sprach Gott ihnen zu: „Sie werden erkennen, dass ich der Herr bin.“ Weiter heißt es im Text: „Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein; von ganzem Herzen werden sie sich zu mir bekehren.“

Gott sagte seinen hart geprüften Leuten zu, dass sie immer noch sein Volk waren und er ihr Gott. Beachtlich finde ich in diesem Zusammenhang, dass die Zusage Gottes denen galt, die ihre Heimat verlassen und in die Fremde ziehen mussten. Seine Zusage galt denen, die es am härtesten getroffen hatte.

Was nehme ich aus dieser Begebenheit mit? Wenn ich mich durch meinen Ungehorsam Gott gegenüber in eine sehr schwierige Lage manövriert habe,  muss ich mich vielleicht den Konsequenzen meines Verhaltens stellen. Ich darf aber Gott darum bitten, dass er mein Herz so verändert, dass ich erkenne und daran festhalten kann, dass er mein Herr ist. Und ich darf ihm vertrauen, dass er auch in den Herausforderungen und Nöten meines Lebens zu mir steht.

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