/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vision und Mission

Markus Baum über Jesaja 61,1.2

Bibelvers

"Der HERR hat mich gesandt, zu trösten alle Trauernden."

Jesaja 61,1.2

Das ist doch mal eine Vision: Eine Welt, in der niemand trauern muss. Um nichts. 

Knapp 2600 Jahre alt ist die Vision, aber sie passt ohne Weiteres auch in die Gegenwart, ins Jahr 2016. Ursprünglich stammt sie aus dem Buch des Propheten Jesaja und war auf den buchstäblich traurigen Rest des Volkes Israel gemünzt, das Zuspruch wahrlich nötig hatte. Und die Vision des Propheten war verknüpft mit einer Mission: "Der HERR hat mich gesandt, zu trösten alle Trauerenden" - und schon zwei Sätze davor: "den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, den Gefangenen die Freiheit zu verkünden und den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen."  

Trauernde trösten. Ihnen helfen, den Blick zu heben und die Welt nicht mehr mit verschleierten Augen zu sehen. Sondern neu zu lernen: Es gibt Grund zur Zuversicht. 600 Jahre später kommt der gelernte Zimmermann Jesus aus Nazareth und beansprucht diese Rolle für sich. Bei seiner Antrittspredigt in der Synagoge seiner Heimatstadt zitiert er genau diesen Abschnitt aus dem Buch des Propheten Jesaja und verkündet anschließend: "Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt." 

Millionen und Abermillionen Menschen haben ihre Hoffnung seither auf Jesus gesetzt, haben es überprüft und bestätigt gefunden: Bei ihm gibt es tatsächlich Trost, er macht Menschen tatsächlich frei, baut sie auf und richtet sie auf. Und befähigt sie, ihrerseits zu trösten und zu helfen. Damit die Vision Wirklichkeit wird.  


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