/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gottvertrauen ändert alles

Heiko Brattig über Johannes 14,1

Bibelvers

Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Johannes 14,1

Eine unerwartete Nachricht. Schlimme Nachricht. Die Schlimmste! Was folgt ist so etwas wie Todesstarre. Zutiefst getroffen im Herzen scheint mit einem Mal alles still zu stehen. Nichts rührt sich mehr.

So haben sich wohl damals die Anhänger von Jesus gefühlt. Gerade hatte er angekündigt, er würde sterben. Verraten. Verurteilt. Gekreuzigt. Für die Anhänger von Jesus die schlimmste Nachricht. Ihre Welt brach zusammen – in einem Augenblick. Schockstarre!

Wir haben gelernt, einigermaßen mit solchen Situationen fertig zu werden. „Kommt Zeit, kommt Rat“, sagten wir. Oder: „Das wird schon wieder!“ Und meist ist das auch so. Irgendwie.

Aber so billig macht Jesus das nicht. Er zeigt Verständnis und macht seinen Freunden Mut. Er sagt: „Erschreckt nicht und habt keine Angst vor dem Morgen. Vertraut Gott und vertraut mir!“ (Johannes 14, 1)

In diesem Moment passiert kein Wunder. Noch nicht. Zu sehr sind die Freunde von Jesus fixiert auf die schlimme Nachricht. Aber das ändert sich. Und dann ändert sich alles!

„Vertraut Gott und vertraut mir!“ Wo ein Mensch beginnt, Gott zu vertrauen, ändert sich alles. Wirklich alles! Eine neue Sicht auf das Leben. Die Schockstarre löst sich. Das Leben beginnt von Neuem. Manchmal dauert das etwas. Aber am Ende steht einem die Welt offen.


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