/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Sehnsucht nach Helden

Oliver Jeske über Hebräer 3,6

Bibelvers

Christus war treu als Sohn über Gottes Haus.

Hebräer 3,6

„Superman ist stärker!“ - „Nein, Spiderman hat mehr Macht!“ Ich bin Zeuge dieses Streits unter Grundschülern geworden. Wahrscheinlich hätte es wenig Zweck gehabt, sich in die Diskussion einzuschalten. Schließlich kommt der Film, in dem die beiden Superhelden sich ein Stelldichein liefern, erst am 24. März in die Kinos: Nebensache!

Trotzdem tut Kindermund mal wieder Wahrheit kund: Wir sehnen uns nach starken Helden, denen wir nacheifern können. Nach jemandem, der mit uns durch dick und dünn geht. Der die Macht hat, uns zu helfen, wenn's drauf ankommt.

Der Autor des Hebräerbriefs in der Bibel stellt uns genau so jemanden vor: Christus war treu als Sohn über Gottes Haus, heißt es da.

Anders ausgedrückt: Jesus Christus hat nicht gekniffen, als es hart auf hart kam. Er hat sich treu auf die Seite derer gestellt, die ihm nachfolgen wollen.  Er ist vor 2000 Jahren den Heldentod gestorben, damit Sie und ich das nicht mehr tun müssen.

Und weil die Adressaten dieser Botschaft dem skeptisch gegenüberstanden, liefert der Briefschreiber einen haarklein geführten Beweis. Der Held der Hebräer damals hieß Mose. Ein toller Typ. Doch Jesus hat ihn allemal übertroffen.

Wie die Diskussion zwischen den Grundschülern letztlich ausgegangen ist, weiß ich nicht. Was ich weiß: Jesus ist und bleibt mein Superheld. Auch wenn ich das als Erwachsener heute vielleicht etwas anders ausdrücken würde.


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