/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott will mit uns Gemeinschaft auch ohne viele Worte

Bibelvers

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.

Matthäus 6,7-8

Die rote Kelle ragt vor mir aus einem Fahrzeugfenster. Verkehrskontrolle. Mist! Und ich habe Fahrzeug- und Führerschein woanders liegen lassen. Die jungen Zivilbeamten interessieren sich mehr für die Breitreifen und die ausgebauten Kotflügel meines Kleinwagens. Eine Idee meines Vaters. Nicht, dass sie denken, ich wäre so ein Verkehrsrowdy!

Und dann – lassen mich die Polizisten einfach weiterfahren. Nanu? Verdattert werfe ich einen Blick auf meinen Rücksitz: Dort steht mein Rucksack – mit Fahrzeug- und Führerschein!

Eine komische Geschichte, die ich tatsächlich so erlebt habe. Eins hat sie mir klar gemacht: Gott kann für mich Situationen klären, auch wenn ich den Überblick verliere und Manches schlicht vergesse.

Das gleiche gilt für meine Zwiesprache mit Gott: Ich muss nicht an alles denken, muss ihm nicht alles haarklein unterbreiten, damit er mich hört und mir antwortet. Jesus Christus hat einmal gesagt:
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die, die Gott nicht kennen; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

Das ist die beste Botschaft, die es gibt: Gott ist zuallererst an der Gemeinschaft mit mir interessiert. Er will keine haarkleinen Aufzählungen meiner Anliegen. Er wischt mir auch nicht eins aus, wenn ich versäume, ihm irgendetwas anzuvertrauen. Nein, er ist mein liebender Vater, der sich um alles kümmert. Auch wenn ich gerade mal wieder keine besonders gute Figur gemacht habe.  

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