/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Kaputt und leer? Her damit!

Bibelvers

Es geschieht alles um euretwillen, damit die überschwängliche Gnade durch die Danksagung vieler noch reicher werde zur Ehre Gottes.

2.Korinther 4,15

Neulich ging es in einer Fernsehsendung um das Ordnung halten im Haushalt. Irgendwie lief alles darauf hinaus, dass man Gegenstände, die man länger nicht gebraucht hat, einfach wegwerfen soll. Kaputte Töpfe: weg damit. Verbogene Gabeln: weg damit. Angeschlagenes Geschirr: soll ebenfalls weg! Was soll man damit?

Für Töpfe, Besteck und Geschirr ist das sicherlich ratsam, damit Neues in der Küche Platz hat. Doch Gott kann mit solchem ‚Geschirr‘, wie wir Menschen es sind, noch etwas anfangen.

Übersetzt heißt das: Er kann mit angeschlagenen Menschen etwas anfangen. Mit Menschen, die am Ende sind, die am Leben leiden, die unterdrückt sind. Mit Menschen, die krank sind oder alt. Denn Menschen, die Gott vertrauen, leben sozusagen in zwei Welten. Die äußere Welt ist der Körper. Die innere Welt die Seele.

Jemand hat mal geschrieben:
„Wenn wir im Körper sind, gilt es den Weisungen der Seele zu folgen, so dass der Körper, statt ein blindes Werkzeug des Schicksals zu sein, zu einem vollkommenen Kanal für den Höchsten wird, für Gott selbst.“

Im heutigen Losungstext ist von überschwänglicher Gnade die Rede. Und das bedeutet eben auch: mitten in den Kämpfen des Lebens wenn wir uns total ‚angeschlagen‘ und kaputt und leer vorkommen, gibt es immer noch ganz viel, wofür wir jetzt und heute noch dankbar sein können.

Unsere Schwachheit und unser Getragen sein in Gott sind ein starkes Zeichen, ein starkes Signal an andere Menschen, die auch in Not sind. Mit einer dankbaren Haltung – egal in welcher Situation wir stecken – ehren wir Gott.

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