/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Angegriffen als Person

Bibelvers

"Paulus schreibt: Wir wollen das Evangelium auch denen predigen, die jenseits von euch wohnen."

2. Korinther 10,16

Was tun, wenn ein Prediger in der Tiefe seines Herzens getroffen ist? Wenn nicht nur mal ein Satz seiner Predigt kritisiert wird, sondern infrage gestellt wird, ob er überhaupt predigen kann? Und hinter vorgehaltener Hand seine Person angegriffen wird?

Dem Apostel Paulus ist das bereits vor knapp 2000 Jahren passiert. Die Christen in Korinth hatten ihre Probleme mit Paulus. Paulus geht den Konflikt an. Persönlich konnte er nicht mal eben vorbeikommen, doch er hat einen Brief geschrieben. Und auch das wird Paulus vorgehalten. Er schreibt Briefe, weil er von Angesicht zu Angesicht nicht überzeugen kann – lautet der Vorwurf.

Hat Paulus überhaupt eine Chance, aus der Nummer wieder rauszukommen?

Ja, mit Gottes Hilfe. Paulus klammert sich an Gott selbst. Er hat den Korinthern von Jesus Christus erzählt. Was sich auf Dauer durch das Evangelium bei den Christen in Korinth verändern wird – das wird ihn, den Prediger, auszeichnen. Keine schnelle Lösung, sondern eine, die Geduld fordert, von Paulus und von den Christen in Korinth.

Und dann sagt Paulus, warum er nicht als Nächstes nach Korinth aufbrechen wird. Das hängt mit seinem Auftrag zusammen. Der lautet so: „Wir wollen das Evangelium auch denen predigen, die jenseits von euch wohnen.“ Mit anderen Worten, ihr kennt das Evangelium schon – doch es gibt noch genug, die noch nie etwas von Jesus Christus gehört haben. Die haben jetzt Vorrang.

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