/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die Angst das Fürchten lehren.

Bibelvers

Jesus aber hörte mit an, was gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur!

Markus 5, 36

Das Monster unter dem Bett, die Abschlussprüfung in Mathe, die Zukunft, der Tod, die Einsamkeit. - Jeder hat Angst vor etwas. Da muss ich nur einen Moment nachdenken und mir fällt etwas ein. Auf einem ganz anderen Blatt steht zunächst, wie berechtigt meine Angst eigentlich ist: Gibt es das Monster unter dem Bett wirklich? Muss ich wirklich einmal sterben?

Angst ist ein Zustand, der als kleiner Zweifel unmerklich beginnen kann. Ein Zustand, der so groß und mächtig in meinem Leben sein kann, dass er mich gefangen nimmt. Die Angst lässt sich schwer fassen, und oft erkenne ich sie erst, wenn sie eine bestimmte Größe in meinem Leben angenommen hat. Mit der Angst lassen sich auch wunderbar Geschäfte machen. Sicherheitskonzepte, Alarmanlagen, Versicherungen – da fällt mir vieles ein. Die Angst scheint immer und überall zugegen zu sein, eine Art ständiger Begleiter. Sie lauert hinter jeder Ecke und wenn ich mich auf sie eingelassen habe, dann werde ich sie nur schwer wieder los.

Tatsächlich gibt es einen Ort, an dem die Angst besiegt wurde und auch jederzeit wieder besiegt werden kann. Am Kreuz – dort, wo Jesus Christus gestorben ist und meine Angst schon längst überwunden hat. Es gab mal eine Situation, in der hat Jesus einem trauernden Vater folgendes gesagt: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Der Mann hatte gerade eben seine Tochter verloren. Wie würde es mit ihm und seiner Familie weitergehen? Wie würde es sein in das leere Zimmer zu kommen, den leeren Stuhl zu sehen, das Lachen zu vermissen? Diese Vorstellung machte ihm Angst. „Fürchte dich nicht, glaube nur.“ Jesus setzt hier den Glauben gegen die Angst, in dem Wissen, dass dieser Glaube die Angst zunichtemachen kann. Der Glaube an die Macht Jesu, die am Ende sogar den Tod besiegt hat. Es hilft also nicht, ganz feste zu glauben, das alles wieder gut wird. Meine Angst kann überwunden werden, wenn ich sie Jesus gebe und wirklich glaube, dass er der Herr über alles ist. Auch über meine Ängste.

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