/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Psalm 135,14

Bibelvers

"Der HERR schafft Recht seinem Volk und wird seinen Knechten gnädig sein."

Psalm 135,14

Ungerecht geht es überall zu. Mal mehr mal weniger. Das ist so in einer unvollkommenen Welt und bei unvollkommenen Menschen. Manchmal nimmt das Unrecht aber überhand. Das kennen wir: Krieg, Unterdrückung, der eine gönnt dem anderen irgendetwas nicht oder meint besser zu sein als der andere. - Im Grunde ist das Spiel immer dasselbe. Überraschend ist das alles nicht. Schlimm ist es trotzdem. Und viele Menschen leiden darunter.

Das ist auch gut so. Denn die Welt wird nur dann besser, wenn die vielen Ungerechtigkeiten wahrgenommen werden und wenn dagegen vorgegangen wird. Deshalb ist es auch richtig, wenn sich Menschen, egal ob Christen oder nicht, für mehr Gerechtigkeit in der Welt einsetzen.
 
Aber alles Streben nach Gerechtigkeit hat seine Grenzen, einfach deshalb, weil wir Menschen begrenzt sind, weil wir unvollkommen sind. Dieses Dilemma bleibt erhalten. Leider. Und niemand kann es auflösen. Niemand? Doch. Einer! Gott, der Schöpfer und Erhalter dieser Welt. Er, der die Welt in seiner Hand hält. In einem alten Lied der Bibel heißt es denn auch: "Gott, der Herr verhilft seinem Volk zum Recht. Er hat Erbarmen mit den Seinen." (Psalm 135,14)

Dahinter steckt genau dieser Gedanke: Gott allein ist es, der Recht schaffen kann. Recht, dass auch in seiner Ewigkeit Bestand hat und das niemand umstoßen kann. Ich sehne mich nach dieser Zeit und diesem Ort. Will aber nicht aufhören, mich auch heute und hier für mehr Gerechtigkeit einzusetzen.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren