/ Anstoß - Gedanken zum Tag

5.Mose 11,26-28

Bibelvers

"Mose sprach: Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes.

5.Mose 11,26-28

Fluch oder Segen. Tod oder Leben. Die bestialischen Terroranschläge von Paris haben gezeigt, was geschieht, wenn die Entscheidung in die falsche Richtung geht.

Die Terroristen von Paris haben sich für einen Gott entschieden, der Leben zerstört und der Rache durch Menschen verüben lässt, und der sich angeblich daran freut, wenn möglichst viele Opfer zu verzeichnen sind und wenn es zu einem unheilbaren Riss durch die westliche Gesellschaft kommt.

Es liegt auf der Hand. Der Terror des IS hat nichts zu tun mit einem Gott der Barmherzigkeit, so wie er sich in Jesus Christus gezeigt hat. Jesus gibt sich den Menschen hin, statt Hass übt Jesus Liebe, statt Rache zeigt er Erbarmen.

Auch Mose stellt das Volk Israel eines Tages vor die Entscheidung, die Weichen zu stellen.

„Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch,“ sagt Mose den Menschen, „den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes.“

Fluch oder Segen. Tod oder Leben. Der Terror dieser Tage stellt die Menschen in Europa und ihre Politiker auf eine beinharte Probe. Geben sie dem Terror nach und lassen sie die Situation eskalieren? Sprechen sie von Krieg, und schlagen sie einen Kurs der Eskalation ein, oder versuchen sie trotz allem mit Besonnenheit zu reagieren? Stehen sie auch unter den größten Zerreißproben für  Menschenwürde und Demokratie ein, für Liebe und Barmherzigkeit und stellen Sie sich und uns der großen Verantwortung für die Welt.

Mose legt den Menschen kein Patentrezept vor.  Aber er will, dass sie sich grundsätzlich ausrichten auf einen Gott der Barmherzigkeit und dass sie nach dessen Geboten handeln. Und genau das ist es, was nicht nur das Volk Israel damals sondern auch unser christliches Abendland heute auszeichnen soll.

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