/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Matthäus 10,30-31

Bibelvers

"Nun sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht."

Matthäus 10,30-31

Erinnern Sie sich noch an den Film „Rain man“ mit Tom Cruise und Dustin Hoffman als sein autistischer Bruder? Oscarpämiert und sehr sehenswert! Da gibt es eine Szene, in der die Kellnerin eine Packung mit Zahnstochern fallen lässt. Dustin Hoffman guckt einmal drauf und sagt die Anzahl der auf dem Boden liegenden Zahnstocher: 297. Die Kellnerin schaut auf die neue Packung. „Hier steht aber 300.“ Anschließend schaut sie in die Packung und muss entdecken: 3 sind drin geblieben.

Die Kellnerin sprachlos.

Mir geht es ganz ähnlich, wenn ich in der Bibel folgende Aussage über Gott mit seinem Handeln in meinem Leben vergleiche: „Nun sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht.“ Das steht so im Matthäusevangelium Kapitel 10. Ich muss Sie enttäuschen. Hier geht es tatsächlich und eigentlich nicht um Haare – obwohl die Aussage wahrscheinlich stimmt. Nichts geschieht, ohne dass Gott es sieht. Er sieht mich und das was ich tue. Aber nicht nur das. Er sieht auch mein Herz an und weiß, wie es mir geht. Er kennt die Höhen und Tiefen meines Lebens. Gott hat ein Auge auf mich geworfen. Nicht das Auge eines Polizeibeamten auf einer verdächtigen Person oder das des Lehrers auf den ungehorsamen Schüler. Es ist das Auge eines Verliebten auf seinen Schwarm, eines Vaters auf sein Kind, eines Trainers auf seinen Schützling.

Gott ist tatsächlich brennend interessiert an mir und meinem Wohlergehen. Deswegen mischt er sich auch ein. Er will mein Schutz sein und meine Burg. Mein Segensbringer und Friedensstifter. Mein Tröster und Freudeschenker. Er möchte mein Ein und alles sein – weil er es kann.

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