/ Anstoß - Gedanken zum Tag

3. Mose 19,34

Bibelvers

Du sollst den Fremden lieben wie dich selbst.

3. Mose 19,34

Du sollst den Fremden lieben wie dich selbst. (3. Mose 19,34)

"Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!" So argumentiert einmal der 93jährige Methusalix, der älteste Dorfbewohner der Gallier bei Asterix und Obelix. "Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!" So nachzulesen in der Folge „Das Geschenk Cäsars“.

Es ist das kleine Wörtchen „aber“, das die Gesinnung von Methusalix ausmacht. Dieses Denken passt nicht zu Gott, wie er in der Bibel beschrieben wird, und seinen Nachfolgern. Gott sagt zu seinen Leuten: Du sollst den Fremden lieben wie dich selbst! Merken Sie? Eine Anweisung ohne Wenn – und vor allem ohne Aber!

Wir sagen „aber“ – wie Methusalix: Aber der Fremde kommt in so großer Zahl, dass wir selbst Fremde zu werden drohen. Aber der Fremde bekommt mehr Geld als der Hartz IV-Empfänger. Aber der Fremde ist ein Feind unserer Grundordnung. Aber der Fremde nimmt uns Arbeitsplätze weg. Aber der Fremde könnte ein Terrorist sein.

Gott sagt – ohne Wenn und Aber: Du sollst den Fremden lieben wie dich selbst. Ich bin dein Gott. Ich habe dich aus der Fremde in meine Welt geholt. Erinnere dich an eigene Fremdheitserfahrungen. Bei dir selbst oder bei anderen.

Gott sagt: Liebe den Fremden. Mit Worten und mit der Tat. Verändere die Situation mit deiner Haltung, deinem Reden und deinem Tun.

Gottes Anweisung ist ohne Wenn – und vor allem ohne Aber. Ich will gehorsam sein!

 

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