/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Römer 9, 23-24

Bibelvers

Damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit. Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.

Römer 9, 23-24

Ein Frosch mit einer Krone auf dem Kopf – was ist das? Ein verwunschener Prinz? Oder doch nur eine glibbrige Amphibie? Ausprobieren – küssen und sehen, was passiert. Im Märchen funktioniert das – Plop – und plötzlich steht da, wo eben noch die Kröte saß ein ausgewachsener Prinz. Zu schön um wahr zu sein. Manchmal wünsche ich mir einen solchen Effekt am Morgen beim ersten Blick in den Spiegel. Was mich da aus dem Spiegel anschaut, ist kein Prinz. Definitiv nicht – sieht jedenfalls nicht so aus. Eigentlich ist das kein guter Start in den Tag, so ein Blick in den Spiegel. Auch deshalb ist mir ein Blick in die Bibel am Morgen so wichtig. Hier steht nicht, wie ich mich sehe, sondern was Gott von mir denkt. Den Bibeltext für heute sollte ich mir eigentlich direkt neben den Spiegel hängen. Da steht nämlich im Brief des Paulus an die Römer:

 „Zur Herrlichkeit hat Gott uns berufen nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.“ Das ist ein Zitat zum tief durchatmen am frühen Morgen. Herrlichkeit – das klingt eher nach Prinz als nach einem Frosch, oder? Und das Allerbeste ist: Es ist völlig unabhängig von dem, was mir da im Spiegel begegnet. Gott kennt mich, er liebt mich und er hat eine Berufung für mich: Herrlichkeit.

Wenn das mal kein guter Start in den Neuen Tag ist. 

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