/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Offenbarung 14,6

Ein Impuls zur Tageslosung

Bibelvers

Ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.

Offenbarung 14,6

„Hurra! Ich muss vor Gericht erscheinen!“ Wenn Ihnen jemand so etwas sagt, zweifeln Sie wahrscheinlich zu Recht an seiner momentanen Zurechnungsfähigkeit. Wer steht schon gerne vor einem Richter? Vor allem, wenn es um die Frage eigenen Verschuldens geht.

Genau so eine Hurra-Botschaft verkündet ein Engel im Auftrag Gottes. Da geht es um den letzten Tag, an dem diese unsere Welt existieren wird. Über den Engel heißt es im letzten Buch der Bibel: Er hatte „ein ewiges Evangelium zu verkünden denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.“

Wie lautet dieses Evangelium, diese gute Botschaft? „Gott hält Gericht!“ Nun könnten Sie kritisch einwenden: Was soll daran gut sein? Und die Antwort wäre: Alles! Unsere Erde lechzt nach Gerechtigkeit. Der Islamismus treibt sein Unwesen und fordert seine Opfer. Christen werden um ihres Glaubens Willen vertrieben und verfolgt. Hier in den  Industrieländern leben wir unverfroren auf Kosten von fast 800 Millionen Menschen, die nicht genug zu essen haben.

Wie gut, dass Gott am Schluss allen Menschen gerecht wird. Kein Opfer wird ungenannt im Nebel der Geschichte vergessen werden. Stattdessen schafft Gott Recht! Das wird für mich zur guten Botschaft, wenn ich weiß: Gott selbst ist dort für mich in die Bresche gesprungen, wo ich schuldig geworden bin. Das kann tatsächlich zum Evangelium werden für Menschen aus allen Völkern und Himmelsrichtungen.


Reaktion an den Autor ist über das Kontaktformular möglich.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren