/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Johannes 3,17

Bibelvers

Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Johannes 3,17

Glauben Sie an Gott? Oder an ein höheres Wesen, das diese Welt lenkt und irgendwie regiert? Wenn ja: Welche Vorstellung haben Sie von Gott oder von diesem höheren Wesen? Ist Gott für Sie ein kreativer Weltenerschaffer, der sich nach der Schöpfung dieser Welt zurückgezogen hat und nun diese Erde ihrem Schicksal überlässt? Oder ist Gott für Sie ein mächtiger Richter, der die Menschen nach ihren Taten beurteilt und sie entsprechend straft oder belohnt. Oder ist Gott für sie ein gütiger Vater, der die Schuld jedes Menschen zwar sieht, aber sie vergibt, wenn Menschen ihre Schuld einsehen und vor ihm bekennen?

In der Bibel lese ich von einem Mann, der auch seine Vorstellung von Gott hatte: Nikodemus. Der Mann war jüdischer Gelehrter und sollte sich eigentlich mit religiösen Fragen auskennen. Doch er war sich unsicher und wollte Jesus einige Fragen über Gott und die Welt stellen. Es kommt zu einem Gespräch, das der Evangelist Johannes festgehalten hat. Es ist zweifellos einer der wichtigsten Abschnitte der Bibel. Jesus erklärt in diesem Gespräch ganz grundsätzlich, warum er als Sohn Gottes auf diese Welt gekommen ist. „Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“

Das sagt Jesus dem Nikodemus. Damit wird klar, wie Gott ist: Er liebt die Menschen! Er will sie nicht für ihre Schuld bestrafen, sondern ihnen aus Liebe vergeben. Diese Vergebung bekommt, wer an Gottes Sohn Jesus glaubt. Das ist klar und deutlich! Da steht, wie Gott ist und wie er sich selber sieht. Insofern ist das Johannesevangelium Kapitel 3 ein heißer Tipp für alle, die eine genauere und stimmige Vorstellung von Gott gewinnen wollen.

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