/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Impuls zur Tageslosung

Bibelvers

"Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn."

Römer 14,8

Einer meiner früheren Arbeitgeber wollte mal unbedingt, dass ich mit ihm in seine Gemeinde komme, in ihren Gottesdienst. Wir haben uns gut verstanden, aber ich habe mich lange davor gedrückt. Und als ich es dann doch tat, war es mir auch sehr fremd. So anders, als ich es gewohnt war. Und es blieb dann auch bei dem einen Mal.

Wir Menschen sind einfach unterschiedlich. Zum Beispiel unterschiedlich in unseren Bedürfnissen nach Ordnung und Struktur, wie sie sich auch in Formen von Gottesdiensten zeigen. Und so gibt es verschiedene christliche Konfessionen und darin auch wieder verschiedene Kirchen- und Gemeindeformen. Keine davon ist richtig oder falsch, besser oder schlechter. Sie sind einfach – anders. Die Diskussionen über solche Unterschiede sind so alt wie es Christen gibt. Am Anfang ging es dabei mehr um Fragen, was ein Christ essen darf und was nicht, oder welche Feiertage er einhalten muss. Der Apostel Paulus brachte eine solche Diskussion dann mal auf den Punkt: „Wenn wir leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn. Wir gehören dem Herrn im Leben und im Tod.“ Anders ausgedrückt: Vieles, worüber wir uns Gedanken machen, sind doch nur Äußerlichkeiten. Formen. Regeln. Mit den Unterschieden, die wir dabei erleben, kommen wir am besten klar, wenn wir zuerst auf uns und auf Gott schauen, statt den Anderen zu be- oder gar verurteilen.
So gesehen kann uns das, was uns andersartig oder fremd vorkommt, bereichern, statt verunsichern. Denn: wir leben ja in dieser Welt nicht für uns selbst – wir leben für Gott.

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