/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Impuls zur Tageslosung

Bibelvers

"Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade."

Jona 2,9

Wenn Kinder laut sind und herumtoben, dann mag das zwar manchmal anstrengend sein, aber man weiß zumindest, wo sie sind und was sie gerade tun. Sie kennen das vielleicht: Unruhig werden Eltern meistens dann, wenn es im Kinderzimmer auffallend ruhig ist. Dann kommt manchmal dieser bekannte Wortwechsel: „Was macht ihr eigentlich?“ Antwort: „Niiichts“! Und die Eltern vermuten sofort, dass sich hinter diesem „Niiichts“ etwas verbirgt, was sie sich besser anschauen sollten.

Von einem wirklichen „Nichts“ ist dagegen in der Bibel die Rede, und zwar bei dem Propheten Jona. Das ist der mit dem großen Fisch, der ihn verschlang. Und es heißt, aus diesem Bauch des Fisches heraus betete Jona zu Gott. Wenn man dieses Gebet liest, kann man darüber staunen, wie sicher sich Jona war, dass Gott ihn retten würde – was dann ja auch geschah. „Bei dem Herrn ist Rettung“ wusste und betete Jona. Warum sah er das so? Weil er in diesem Herrn einem lebendigen Gott begegnete, der sogar schon mit ihm geredet hatte.

Im Gegensatz zu allen anderen Gottesvorstellungen. Jona bringt es so auf den Punkt: „Diejenigen, die die Nichtse des Nichts verehren, verlassen ihre Gnade.“ Noch deutlicher geht es eigentlich gar nicht. Neben Gott ist nichts, was zu verehren wäre, sagt Jona. Manche übersetzen dieses Nichts mit „Götzen“, andere mit „Nichtigem“, aber das Ergebnis bleibt immer das gleiche: da ist nichts! Es gibt keinen anderen Gott als den Gott, mit dem Jona hier sprach. Es ist der Gott der Bibel, der Gott Israels, der sich in Jesus Christus den Menschen zu erkennen gegeben hat. Aus lauter Gnade.
Jona verlässt sich auf diese Gnade. Er weiß: Alles andere – bringt nichts!

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