/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Impuls zur Tageslosung

Bibelvers

"Der Herr des Friedens gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!"

2.Thessalonicher 3,16

Es sind aufwühlende Zeiten. Der Terror des Islamischen Staats, Gender-Diskussionen, aber auch Schicksalsschläge im persönlichen Leben können für Unruhe sorgen. Manchmal packt mich die Angst: Was wird aus mir? In was für einer Welt werden meine Kinder einmal leben? Oder auch: Was bringt der Arztbesuch morgen ans Licht?

Der berühmte Theologe Paulus schreibt an eine verunsicherte christliche Gemeinde: „Der Herr, der Frieden schenkt, gebe euch immer und in jeder Hinsicht Frieden. Der Herr sei mit euch allen!“ (2 Thess 3,16)

Aufatmen, durchatmen, bei Gott zur Ruhe kommen. Das tut gut. Ich habe es früher schon erlebt, aber manchmal kommt mir dieser Frieden abhanden. Dann muss ich mich neu an Gott wenden, ihm meine Ängste und Sorgen hinlegen. Und ich merke: langsam keimt wieder Zuversicht und Hoffnung auf. Die Sorgen werden kleiner, ich kann Gottes Größe wieder sehen. Frieden kehrt ein.
Aber Frieden ist nicht dasselbe wie Gleichgültigkeit. Es gibt auch so etwas wie „heilige Unruhe“. Gott soll mich nicht in einen Wattebausch packen. Es muss mich umtreiben, wenn ich Menschen leiden sehe. Ich darf nicht in seligem Frieden schlummern, wenn Hunderte Menschen im Mittelmeer ums Leben kommen. Oder wenn die ältere Dame in der Nachbarschaft vor Einsamkeit immer trauriger wird. Dann muss Gott mich unruhig machen, bis meine Hände und Füße in Bewegung kommen.

Gottes Frieden ist höher als alle Vernunft, steht an anderer Stelle in der Bibel. Das bedeutet, Gott kann mir in Mitten allen Leids Frieden schenken. Ein Frieden, der nicht untätig macht, aber aus untätiger Schockstarre in positives Handeln führen will.

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