/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Impuls zur Tageslosung

Bibelvers

Diese aber sind‘s, bei denen auf gutes Land gesät ist: die hören das Wort und nehmen’s an und bringen Frucht.

Markus 4,20

Kennen Sie den Ausdruck „taube Nuss“? Ich las kürzlich, dass eine „taube Nuss“ früher bei Bauern auf dem Land eine Beleidigung war – eine Beleidigung für Frauen, die keine Kinder bekommen konnten. Die Gebärmutter war gewissermaßen die Nuss, die ihren Zweck nicht erfüllte; eine „taube Nuss“. Das Ende vom Lied – es gab keine Nachkommen. Böse! Die Zeiten und damit die Sichtweisen haben sich zum Glück geändert.

Aber irgendwie – natürlich übertragen gemeint - gibt es unter uns unglaublich viele „taube Nüsse“. Ich denke an Menschen, die Worte von Gott hören - und es passiert nichts weiter. Wir sagen gerne: Das geht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Die Worte bleiben wirkungslos. Das Phänomen ist natürlich nicht neu. Zu allen Zeiten haben Menschen ihre „Ohren auf Durchzug“ gestellt, wenn Gott sich zu Wort gemeldet hat. Durch Texte der Heiligen Schrift oder durch sein „Bodenpersonal“, die Christen. Ich bin überzeugt: Worte von Gott können ein Leben zum Guten verändern, wenn sie denn angenommen werden. Gott sagt z. B. zu mir und zu Ihnen „Folge mir nach“! Oder „Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!“

Jesus selbst lobte einmal die Menschen, die sein Wort hören, annehmen und „Frucht bringen“. (Mark. 4,20). Und er bezeichnete sie als Menschen, [Zitat] „bei denen auf gutes Land gesät wird“. Wie sieht das Land Ihres Herzens aus? Ich möchte keine „taube Nuss“ sein. Möchte meine Ohren nicht auf Durchzug stellen, wenn Gott etwas sagt. Weil ich mir wünsche, dass mein Leben sich zum Guten verändert. Wer will das nicht? Wer will schon eine „taube Nuss“ sein?

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren