/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Impuls zur Tageslosung

Bibelvers

Jesus nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach’s und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. Und sie aßen alle und wurden satt.

Matthäus 14,19-20

Aktuell fühle ich mich von der Not der Flüchtlinge weltweit wie erschlagen. Tausende kommen jede Woche auch nach Deutschland. Ich möchte nicht wegschauen. Doch zugleich überfordert mich das Hinschauen. Was kann ich diesen Menschen schon geben? Ich habe nichts zu geben. Ich fühle mich müde und leer.

So ähnlich mag es den Anhängern Jesu im Matthäus-Evangelium gegangen sein. Sie sind mit ihm den ganzen Tag unterwegs gewesen. Jetzt wollen sie ihre Ruhe haben. Aber um sie herum ist eine hungrige Menschenmenge. Es sind Tausende. Sie wollen etwas essen. Die Jünger sind überfordert. Da kommt Jesus. Er fragt: Was habt ihr denn anzubieten? Nichts. Na gut, fast nichts. Nur fünf kleine Brote und zwei mickrige Fische. Und Jesus? Er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und dankte Gott dafür. Dann brach er die Brote in Stücke und gab sie den Jüngern, und die Jünger verteilten sie an die Menge. Und alle aßen und wurden satt.“ (NGÜ)

Jesus nimmt das Wenige, das die Jünger haben. Er segnet es und gibt es ihnen zurück. Und dann reicht es für alle.

Auch ich habe Menschen in Not nichts zu geben. Na gut, fast nichts. Aber wenn Jesus mein „Fast nichts“ segnet, dann ist es genug.

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