/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Philipper 2,27

Bibelvers

"Ja, er war wirklich krank – so krank, dass er beinahe gestorben wäre. Doch Gott hatte Erbarmen mit ihm, und nicht nur mit ihm, sondern auch mit mir; denn er wollte nicht, dass ich einen Kummer nach dem anderen erlebe."

Philipper 2,27

Ich habe das Gefühl, dass manche Menschen mehr Pech haben als andere. Da laufen Kleinigkeiten nicht so, wie sie sollten. Dazu kommen Krankheiten, Scheidung, Tod von geliebten Menschen. Verglichen damit kann ich richtig dankbar sein! Denn ich sehe mich als Gottes kleines Glückskind. Zwar sind meine Wege auch nicht immer so gerade, wie ich sie mir wünsche - es gibt auch Steine auf dem Weg und Dornenhecken – aber sehr oft spüre ich Gottes Hilfe deutlich.

Ich frage mich manchmal, wie es wäre, wenn es mich auch so hart treffen würde. Wäre ich dann noch dabei auf dem Weg zu Gott unterwegs? Oder würde ich Gott vorwerfen, dass er es nicht gut mit mir meint?

Der Apostel Paulus hat eine Menge Schicksalsschläge erlebt. Krankheiten, Gefängnisaufenthalte, Anfeindungen. Trotzdem hat er fest zu Gott gehalten und uns sogar seine Sicht auf Gottes Handeln mitgeteilt. Da erzählt er im Brief an die Philipper von einem Freund:
„Ja, er war wirklich krank – so krank, dass er beinahe gestorben wäre. Doch Gott hatte Erbarmen mit ihm, und nicht nur mit ihm, sondern auch mit mir; denn er wollte nicht, dass ich einen Kummer nach dem anderen erlebe.“
Was für eine Sicht auf Gottes Handeln! Diese Selbstverständlichkeit, mit der Paulus von der Güte Gottes ausgeht, die wünschte ich mir auch.

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