/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Johannes 15,9

Bibelvers

Christus spricht: Bleibt in meiner Liebe!

Johannes 15,9

Vor kurzem war der bekannte Hirnforscher Manfred Spitzer in unserer Stadt und er sagte unter anderem: Wer eine zweite Fremdsprache beherrscht, also fließend spricht, dessen Gehirn altert nicht so schnell! Begründung: Das Gehirn arbeitet immer doppelt – das tut ihm gut, es wächst mit seinen Aufgaben! Wenn man ein Wort hört, hat man immer gleichzeitig dieses Wort in der anderen Sprache im Kopf.
Heute ging mir das auch wieder so. Ich habe in der Bibel gelesen, dass Jesus zu seinen Nachfolgern sagt: „Bleibt in meiner Liebe“ und ich hatte sofort im Kopf: „Bleiben“ heißt auf Griechisch „meno“. Zugegeben, es war eine Eselsbrücke, die mir während des Studiums bei dieser Vokabel half. Ich stellte mir ein Kind vor, das seinen Willen nicht bekommt, wütend mit dem Fuß aufstampft und sagt: „ach, menno“! In unseren Kreisen ein deutlicher Ausdruck des Beleidigtseins. Diese Eselsbrücke ist immer noch sofort da.
Und sie passt auch zu der Aufforderung von Jesus: "Bleibt in meiner Liebe." Eigentlich ist ja der Reiz im Leben viel größer, auszubrechen, etwas anders zu machen als bisher. Der Protest steckt in uns und wehrt sich auch gegen jegliche Bevormundung. Man möchte manchmal wie ein Kind aufstampfen und sagen: „Ach menno, ich will aber!“

Jesus sagt: Tut es nicht! Bleibt! "Bleibt in meiner Liebe." Warum geben gute Eltern in der Regel dem Willen des Kindes nicht nach? Weil sie den besseren Überblick haben, weil sie das Beste für ihr Kind wollen. Sie versorgen es, sie geben ihrem Kind, was es braucht, um das Leben zu meistern. Aus dem gleichen Grund sagt Jesus zu denen, die mit ihm leben: „Bleibt in meiner Liebe!“. Er hat den Überblick über das ganze Leben. Und seine Liebe ist die Grundlage, um das Leben nicht nur irgendwie zu meistern, sondern um es wirklich gelingen zu lassen.

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