/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Römer 16,27

Bibelvers

"Dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit!"

Römer 16,27

Wenn mein bayerischer Opa auf der Straße einen Bekannten traf, hob er seinen Hut und sagte laut „Habe die Ehre!“ Noch heute wird diese Grußformulierung in Bayern und Österreich verwendet, wenn auch nur noch eher selten. Als Kind hab ich mich gefragt, was hat dieser komische Gruß “Habe die Ehre!“ zu bedeuten?

Ganz einfach, man erweist jemandem die Ehre, man zeigt seinem Gegenüber Wertschätzung. Um jemandem zu zeigen, dass man ihn schätzt, dass man ihn wahrnimmt, muss man nicht unbedingt derart geschwülstige Worte wählen. Es reicht ein „Guten Tag!“ oder ein „Hallo!“ Doch selbst diese einfachen Grußworte beherrschen viele Zeitgenossen nicht mehr. Man geht grußlos aneinander vorbei, nimmt sich gegenseitig oft gar nicht mehr wahr.
 
Noch viel weniger auf dem Schirm haben wir Gott. Mal ganz ehrlich: Ist Ihnen der Gedanke an Gott vertraut? Oder eher fremd, wie jener geschwülstige bayerische Gruß?

Ich mache die Erfahrung: Gott ist da! Gott nimmt mich wahr, da bin ich mir sicher! Und ich spüre seine Gegenwart in meinem Leben!

Auch der Apostel Paulus hat das Wirken Gottes selbst erlebt. Gott hat sein Leben umgekrempelt. Er war so bewegt davon, dass er allen Menschen vom Evangelium erzählt hat. Er war in Athen, in Korinth, in Rom usw. In einem Brief, an die Christen in Rom wird deutlich, wem seiner Meinung nach wirklich  Ehre gebührt: „Dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit!“

Noch heute verändert Gott Menschen. Und noch heute verdient er unseren Respekt. Zu Gott muss ich aber nicht ein geschwülstiges „Habe die Ehre“ sagen. Es reicht, wenn ich sage: „Hallo Papa! Hier bin ich, ich vertraue Dir!“

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