/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jeremia 30,19

Bibelvers

"Ich will sie mehren und nicht mindern, ich will sie herrlich machen und nicht geringer."

Jeremia 30,19

Ob gewollt oder nicht, viele wachsen mit dem Bild von Gott auf, das ihre Umgebung vorgibt. Selbst dann, wenn sie eigentlich nicht an Gott glauben, haben sie doch irgendwie eine gewisse Vorstellung im Kopf. Ob das der alte Mann mit weißem Bart ist oder - wie bei mir – der strenge, vor Zorn lodernde Richter. So ein Gottesbild ist wie ein Kaugummi am Schuh: es stört und lässt sich nur äußerst schwer entfernen.

Ich muss mir immer wieder sagen, dass Gott nicht zuallererst auf meine Fehler schaut. Für meine Fehler hat er doch seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt. Gott meint es gut mit mir. Er hat es ja auch mit seinem Volk Israel gut gemeint. Und das, obwohl die Israeliten immer wieder gern andere Götter angebetet haben und sich auch generell nur dann um ihm geschert haben, wenn mal wieder ein Feind vor der Tür stand. Aus ganz vielen Stellen in der Bibel lässt sich Gottes Liebe für uns herauslesen. So steht im Buch des Propheten Jeremia: „Ich will mein Volk mehren, damit ihre Zahl nicht abnimmt, und will sie zu Ruhm und Ehre kommen lassen, sodass keiner ihnen mehr Verachtung entgegenbringt.“

Gott liebt und verzeiht. Sogar dann, wenn ich richtig viel Mist angestellt habe, gibt er mir immer wieder eine Chance. Ich weiß nicht, warum sich das Bild von einem strengen Richter so festgesetzt hat. Mir hilft es da, wenn ich in der Bibel von Gottes Liebe lese, und auch, wenn ich einfach mal auf mein Leben zurückschaue: auch da finde ich immer wieder Gottes Fußspuren an meiner Seite.

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