/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Römer 11,33

Bibelvers

"O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!"

Römer 11,33

Hübsche Blondinen haben einen niedrigen Intelligenzquotienten. Südländer sind grundsätzlich Machos. Und Deutschland wird im nächsten Jahr Geburtenweltmeister.
Vorurteile sind manchmal so durchschaubar! Klar, jeder sollte sich hüten vor festgefahrenen Meinungen über Dinge, von denen er keine Ahnung hat. Und trotzdem: Auch ich bin nicht gefeit davor. Denn am wenigsten verstanden habe ich … Gott! Sollte das bei mir als Christ nicht längst anders sein?
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Natürlich erfahre ich viel über (ihn) Gott, über seinen Sohn Jesus Christus,  in der Bibel – und in der persönlichen Begegnung mit ihm. Wenn mir z. B.  in (der) einer Andacht etwas über mich klar wird. Aber je mehr ich über (ihn) Gott lerne, umso länger erscheint mir die Strecke (vor mir), die ich noch zurücklegen muss, um ihn wirklich zu begreifen. Auch der Apostel Paulus bekennt das, wenn er losjubelt:

"O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!"

Gott ist so unendlich weiser und tiefgründiger. Ich werde nie behaupten können, ich hätte ihn durchschaut – hätte bis ins Letzte seine Pläne verstanden. Aber warum kann Paulus darüber jubeln?
Weil Gott uns sein Gesicht zugewendet hat: An Jesus Christus erkennen wir, wie Gott für uns ist.
Deshalb kann ich über Gott staunen, darf ihm vertrauen, auch wenn ich ihn manchmal – oder sogar immer öfter – nicht verstehe, was Gott warum macht. Vorurteile über ihn bringen mir nichts. Aber (ihm) Gott vertrauen: Das bringt mich weiter.

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