/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jeremia 23,29

Bibelvers

"Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?"

Jeremia 23,29

„Actions speak louder than words“, hat der amerikanische Schriftsteller Mark Twain mal gesagt, „Taten sprechen lauter als Worte“. Hat dann aber noch süffisant die Bemerkung nachgeschoben: „Leider viel zu selten.“

Taten sprechen lauter als Worte. Geredet ist schnell, getan nicht so schnell. Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns nun endlich Taten sehen. Im direkten Vergleich schätzen wir die Worte eher gering. Nur Blabla, nur Gerede, Worte, nichts als Worte – vernichtender kann man kaum urteilen. Und tatsächlich leben wir in einer ausgesprochen schwatzhaften Zeit. Es ist ein Merkmal der Kultur des frühen 21. Jahrhunderts, dass extrem viel geblubbert und getalkt wird. Worte ohne Ende, freilich viele ohne tiefere Bedeutung. Die meisten könnte man sich auch sparen.

Andererseits: Es gibt durchaus Worte und Aussagen und Reden, auf die können wir nicht verzichten. Die haben Gewicht. Die schaffen Fakten. Das Gerede der meisten Leute schert keinen – aber das Wort einzelner, besonders wichtiger oder besonders weiser Leute kann viele Menschen beschäftigen oder in Bewegung bringen. 

Gott ist nicht nur der Erfinder der Sprache, der Stifter von Sinn und Bedeutung, er teilt sich uns, seinen Geschöpfen, auch durch Worte mit. Gott handelt kraftvoll in der Geschichte und im Leben von einzelnen Menschen – von wegen „Actions speak louder.“ Zugleich handelt Gott oft durch sein Wort. Vor 2600 Jahren hat Gott durch den Propheten Jeremia die rhetorische Frage gestellt: "Ist mein Wort nicht wie ein Feuer und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt? – Das hat gesessen.".

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